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Einführung in die Stilistik der griechischen un...
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Die Stilistik an der Grenze zwischen Sprach- und Literaturwissenschaft wird nur selten systematisch betrieben. Während sie in den Neu-Philologien vor allem als Sprachwissenschaft betrieben wird, hat sie sich in der Klassischen Philologie in der Nähe der Literaturwissenschaft etabliert, denn sie knüpft mehr oder weniger direkt an das Kategoriensystem der antiken rhetorischen Stilistik an. Gegenüber dieser traditionellen und vertrauten Orientierung wird in dieser Einführung die komplexe Sprachwirklichkeit der griechischen und lateinischen Literatursprachen durch eine neue Systematik erfasst, die auf Analysemodelle der modernen sprach- und literaturwissenschaftlichen Stilistik zurückgreift und die Chancen der Interdisziplinarität für den Erkenntnisgewinn nutzt. Die Ergebnisse der traditionellen rhetorischen Stilistik werden dabei in diese neue Systematik integriert. Durch die Kombination von alten und neuen Analysemodellen erscheint die Sprachwirklichkeit antiker Texte in neuer Konturierung. Alle Ebenen der Sprache werden in gleicher Weise berücksichtigt, so dass diese Einführung eine Laut-, Morphem-, Wort, Satz- und Textstilistik ist. Die Sprache der Literatur wird nicht nur präziser, sondern auch übersichtlicher beschrieben. Die Gestaltung sprachlicher Form und ihre Wirksamkeit wird gleichermassen differenziert behandelt. Sonderausgabe der 1. Aufl. 1997

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 09.07.2020
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Kontrastsprache Portugiesisch
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Die Vielsprachigkeit Europas und die damit verbundenen Chancen und Probleme treten immer stärker in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses. Besonders für diejenigen, die sich professionell mit Sprachen beschäftigen, wird es immer wichtiger, nicht nur das unverzichtbare Englisch, sondern auch eine oder mehrere weitere Sprachen zumindest passiv zu beherrschen. Gerade wenn es um das Erlernen verwandter Sprachen geht, sind erwachsene Lerner sehr daran interessiert, ihre bereits vorhandenen Kenntnisse zu aktivieren und sie beim Erlernen der „neuen” Sprache zu nutzen. Will man in kurzer Zeit eine akzeptable Sprach- und Übersetzungskompetenz erwerben, empfiehlt es sich, das Lernziel zunächst auf einzelne Fertigkeiten, insbesondere auf das Leseverstehen, einzuengen und dann das erworbene Wissen Schritt für Schritt zu erweitern. Der Kurs Kontrastsprache Portugiesisch wurde für eine Dauer von drei Semestern konzipiert und an der Universität Hildesheim erfolgreich erprobt. Die Besonderheit dieser Methode besteht darin, dass der spanisch-portugiesische Sprachvergleich einen wichtigen Raum einnimmt. Der Kurs wendet sich also an deutschsprachige Lerner, die bereits über eine solide Grundlage im Spanischen verfügen; dies ist bei sehr vielen Deutschsprachigen, die sich für das Portugiesische interessieren, der Fall. Durch die systematische Berücksichtigung des Spanischen soll vorhandenes Wissen genutzt und das Bewusstsein für Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen beiden Sprachen geschärft werden. Dabei spielt nicht nur die geschriebene, sondern auch die gesprochene Sprache eine wichtige Rolle. Um einen authentischen Eindruck von der Aussprache des Portugiesischen zu vermitteln, wurden die Texte des ersten Kursmoduls aufgenommen; die Sprecher sind portugiesische Muttersprachler. Die Aufnahmen stehen auf der Internetseite des gottfried egert verlags (www.egertverlag.de) zur Verfügung.

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Überlebenschancen der Kleinsprachen in der EU i...
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Die zwischen Sprach- und Politikwissenschaft angesiedelte Studie beschäftigt sich mit der Situation der Kleinsprachen in Europa und mit den soziolinguistischen, gesellschaftlichen und politischen Bedingungen ihres Überlebens. Sie nimmt durchgehend zweierlei in den Blick: die Ursachen für Sprachgefährdung einerseits, die Faktoren für eine erfolgreiche Spracherhaltung andererseits. Sprache wird hierbei immer sowohl als Identitätsträger als auch als Kommunikationsmittel verstanden und aus Sicht der unterschiedlichen Akteure, des Staates und der Sprecher der Kleinsprachen, beleuchtet. Diskutiert werden unter anderem Aspekte wie Fragen zu Sprachstatus und Sprachkompetenz, deren Domänenspezifik, die Chancen und Risiken individueller und staatlicher Mehrsprachigkeit sowie die völkerrechtlichen Rahmenbedingungen.

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Ehemalige und zeitweise Wohnungslose
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Forschungsarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Evangelische Hochschule Darmstadt, ehem. Evangelische Fachhochschule Darmstadt, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Zu Beginn des Semesters besuchte ich zuerst eine andere Veranstaltung zum Thema 'Forschung 2'. Ich hatte mich bei Herrn Hanesch zum Thema 'Forschung 2 - Soziale Stadt' eingetragen, erkannte aber recht schnell, dass das aus persönlichen und organisatorischen Gründen nicht mein Forschungsthema sein würde. Also sprach ich Sie an, Herr Nölke, ob ich denn in ihren Kurs wechseln könnte, da ich von den Kommilitonen und Kommilitoninnen ihres Kurses sehr viel Positives zu hören bekam. Das war zum Glück ja auch kein Problem und ich konnte mich der Gruppe von Tina Rüger anschliessen. Dort stand die Zielgruppe schon fest. Frau Rüger wollte auf Grund ihres nebenberuflichen Hintergrundes und der daraus resultierenden Beziehungen und Vernetzungen, Interviews mit obdachlosen Menschen führen. Für mich war das ein sehr neuer Themen- und Arbeitsbereich mit dem ich mich noch nie beschäftigt hatte und der ganze neue Inhalte für mich spiegelte. Ich war allerdings gerne bereit mich auf dieses neue Gebiet einzulassen und war auch gespannt, was mir dort so begegnen würde. Hinzu kam, dass ich gerne meine eigenen Vorstellungen von den Menschen die obdachlos sind und ihrem daraus resultierenden Alltag und den damit verbundenen Komplikationen und auch Chancen, überprüfen wollte.

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Stand: 09.07.2020
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Bildung und gesellschaftliche Brauchbarkeit im ...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Pädagogik - Geschichte der Päd., Note: 1,7, Universität Konstanz, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung 'Bildung, Bildung, Bildung' , so lauteten die Schlagworte des ehemaligen Premierministers Tony Blair bei seinem Amtsantritt vor 11 Jahren. Schon damals war vielen Menschen klar, dass ohne Bildung der Wandel in der heutigen Wissensgesellschaft nicht zu bewältigen ist. Der Zugang zu Bildung, Qualifikation und Kompetenzerwerb, sowie das Erlernen von Konflikt- und Diskursfähigkeiten entscheidet über die Beruflichen und gesellschaftlichen Chancen eines jeden Menschen und damit indirekt über seine Entlohnung und seinen Lebensstandart. Doch auch bundesdeutschen Politikern ist das Thema Bildung, ein sehr wichtiges, wie zum Beispiel Horst Köhler, dessen so genannte 'Bildungs-Rede' im September 2006 auf grosse Zustimmung gestossen ist. Das Staatsoberhaupt sprach sich in seiner Rede in erster Linie für die Wiederentdeckung der Werte, die bereits seit Generation eine der höchsten Tugenden in Deutschland seien, aus. Eltern sollten dabei wieder Vorbilder für ihre Kinder sein und diese Werte vermitteln. Die Bildung findet seiner Meinung nach nicht erst in der Schule statt, sondern beginnt bereits im Elternhaus. Seine Therapievorschläge waren dabei nicht sehr innovativ, jedoch zutreffend: 'Deutschland muss mehr Geld für Bildung ausgeben in Zeiten leerer Kassen, zu Lasten anderer Bereiche!' Der Bildungsaspekt ist aus der heutigen Sicht leicht fassbar, doch was ist der vorgeschichtliche Hintergrund und welche Entwicklungsgeschichte liegt diesem Begriff zugrunde? In den folgenden Ausführungen soll nicht die aktuelle Bildungspolitik näher beleuchtet werden, sondern die Bildung und gesellschaftliche Brauchbarkeit im 19. Jahrhundert. Dabei sollen im weitern Verlauf Fragen wie: - Wer waren die Pioniere der wichtigen 'Bildungsepoche'? und Welchen Bildungsgedanken haben sie kreiert und

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Mehrsprachigkeit als Chance
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Deutsch - Deutsch als Fremdsprache / Zweitsprache, Note: 1,0, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Sprache: Deutsch, Abstract: Sprache ist ein lebenswichtiger Bereich des menschlichen Lebens. Das Sprach- und Kommunikationsvermögen unterscheidet den Menschen deutlich von anderen Lebewesen. Sie lässt uns am gesellschaftlichen Leben teilhaben und ermöglicht uns den Austausch mit anderen Menschen. Doch nicht für die Kommunikation ist Sprache ein unerlässliches Werkzeug. Sie erlaubt uns auch unsere Gefühle und Emotionen, Gedanken und Wünsche zu äussern, auszudrücken und mitzuteilen. Die Sprache befähigt uns, sich über sprachliche und kulturelle Grenzen hinwegzusetzen und zu verständigen. Daher sollte die sprachliche Vielfalt als Chance wahrgenommen werden. Eine generelle Sprachkompetenz wird vorwiegend in den ersten Lebensjahren erworben. Innerhalb kürzester Zeit erlernen Kinder ihre Muttersprache. Bei mehrsprachigen Kindern können sogar zwei oder drei Sprachen nahezu vollständig und perfekt beherrscht werden. Die Arbeit soll zunächst die verschiedenen Spracherwerbstheorien erläutern und daraufhin auf die jeweiligen Vorteile, die sich durch eine frühe Mehrsprachigkeit ergeben eingehen. Es werden die Chancen für das Individuum an sich und für den Unterricht an Schulen näher erläutert.

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Typologische Aspekte der Textlinguistik
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,0, Technische Universität Dresden (Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft), Veranstaltung: Seminar Textlinguistik/Fachtextlinguistik, Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn wir den Begriff Textsorte im Alltag hören oder ihn selbst verwenden, dann kommt uns dies völlig unproblematisch vor. Auf den ersten Blick mag einem der Begriff Textsorte auch tatsächlich recht verständlich und konkret erscheinen und man fragt sich wieso überhaupt von einer Textsortenproblematik die Rede sein sollte. Selbstverständlich besteht diese Problematik in erster Linie in der linguistischen Sprachforschung, jedoch betrifft sie in Wirklichkeit alle. Denn wir alle nehmen bestimmte Voraussetzungen als gegeben an, wenn wir kommunizieren, und bedienen uns so unbewusst vieler Erkenntnisse und eines gesellschaftlich-kollektiven Wissens über bestimmte Gegebenheiten. Die Linguistik setzt sich unter anderem deswegen mit der gegebenen Problematik bezüglich Textsorten auseinander, um den Sprechern durch ihre gewonnen Erkenntnisse eine bessere Orientierung in der Welt der Kommunikation zu ermöglichen und diese somit allgemein zu verbessern. In der folgenden Arbeit soll zunächst die Diskussion um die Definition des Begriffs Textsorte dargelegt werden. Hierzu werden verschiedene Definitionen vorgestellt. Im Weiteren soll die Typologisierungsproblematik genauer untersucht werden, die in der Textlinguistik so viel diskutiert wird. Hierzu wird ein Überblick über die bisherigen unterschiedlichen Herangehensweisen und die daraus resultierenden Modelle seit den 1960er-Jahren gegeben. Daraus soll in der Folge abgeleitet werden, in welchen Punkten die verschiedenen Modelle (zumindest relativ) übereinstimmen und in welchen bisher in der Wissenschaft kein Konsens gefunden werden konnte. Im folgenden Abschnitt stelle ich dann zwei Modelle aus der Fachtextlinguistik vor und welche Lösungsansätze für die Textsortenklassifizierungsfrage hier gegeben werden. Bevor ich zuletzt eine Einschätzung abgebe, wie die Chancen für die Schaffung einer universellen Textsortentypologie stehen.

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Stand: 09.07.2020
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Wie kann man mit den Techniken des szenischen S...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Deutsch - Deutsch als Fremdsprache / Zweitsprache, Note: 1,7, Universität Augsburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Theater als Methode im Sprach-(förder)unterricht ist vorteilhaft für den Sprachlernprozess und die Entwicklung der gesamten Persönlichkeit des Lerners. Der ganzheitliche Ansatz, das Lernen mit Kopf, Herz und Körper begünstigt den Sprachlernprozess und bietet die Möglichkeit, den Unterricht motivierend, stressfrei und somit erfolgreich zu gestalten. (Berthold 2010: 4) Mit dieser Aussage beschreibt Karin Berthold präzise, welche wichtige Bedeutung das szenische Spiel oder im engeren Sinne die Dramapädagogik in der Sprachförderung Deutsch als Zweitsprache einnimmt. Lange Zeit wurde das szenische Spiel im Rahmen des DaF/DaZ-Unterrichts vernachlässigt, während seit jeher von Seiten der Lehrkräfte grosse Unsicherheit bezüglich der Umsetzung dieser Form des sozialen Lernens bestand (vgl. Mairose-Parovsky (1997): 116f.). Deshalb stellt sich natürlich die Frage, welches Potenzial im Einsatz dramapädagogischer Methoden zur Sprechförderung im DaF/DaZ-Unterricht der Grundschule steckt. Wie kann man effektiv mit den Techniken des szenischen Spiels im Unterricht arbeiten? Wie lassen sich diese konkret in der Praxis umsetzen und was sollte dabei didaktisch beachtet werden? Auf diese Fragen soll in der vorliegenden Arbeit eine Antwort gefunden werden. Zunächst wird darauf eingegangen, welche Gründe für den vermehrten Einsatz von dramapädagogischen Methoden in der Grundschule sprechen und welche Ziele damit erreicht werden sollen. Des Weiteren werden didaktische Grundlagen zum szenischen Lernen und damit einhergehend Grundideen zur dramapädagogischen Gestaltung von DaF/DaZ-Stunden vorgestellt. Darüber hinaus widmet sich die Arbeit einzelnen Inszenierungstechniken und Methoden des szenischen Spiels, sowie den didaktischen Prinzipien. Abschliessend werden im Praxisteil anhand von konkreten Beispielen aufgezeigt, wie Sprechförderung in der Grundschule mithilfe des szenischen Spiels umgesetzt werden kann. Dabei soll deutlich gemacht werden, welche Chancen und Möglichkeiten das szenische Spiel im Hinblick auf das Sprechen und Kommunizieren, die Persönlichkeitsentwicklung und den interkulturellen Austausch besitzt. Am Ende der Arbeit werden in einem abschliessenden Resümee die wichtigsten Ergebnisse festgehalten.

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Stand: 09.07.2020
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Bildungsungleichheit für Schülerinnen und Schül...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Soziologie, Note: 1,3, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Sprache: Deutsch, Abstract: In der heutigen Leistungsgesellschaft stellt Bildung einen der wichtigsten Faktoren zur Garan-tie gewisser Lebensstandards dar. Wer beruflichen Erfolg haben möchte, muss auch einen entsprechenden Bildungsabschluss nachweisen können. Finanzielle und materielle Ressourcen sind notwendig, um am Bildungswesen teil zu haben. Vor allem Menschen mit sogenanntem 'Migrationshintergrund' (im folgenden Text durch 'MH' abgekürzt) haben verminderte Chancen effektiv in das deutsche Bildungssystem integriert zu werden. Dies liegt vor allem an den meistens geringen Kenntnissen der deutschen Sprache. Von Lehrkräften wird dies häufig als grundsätzlicher Mangel und Defizit wahrgenommen, was häufig hoffnungslose Überforde-rung nach sich zieht. Eine ausreichende Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer mit Hinblick auf Multikulturalität ist in Deutschland ganz und gar nicht die Regel. Das deutsche Bildungssystem stellt eine gesonderte Herausforderung. Ähnlich dem System der Schweiz und dem von Liechtenstein, finden sich im deutschen Bildungssystem, nach dem Verlassen der Grundschule, drei Bildungswege, für die es sich zu entscheiden gilt. Eltern und Lehrer stehen in der Verantwortung, möglichst objektiv und gerecht den Leistungsstand des Kindes zu beurteilen, und den weiteren Bildungsweg zu determinieren. Schon hier prallen eine Vielzahl an Problemen und Fragen aufeinander: Ist es nicht zu früh, nach dem vierten Schuljahr den Leistungsstand des Kindes zu beurteilen? Wer rechtfertigt die Tatsache, dass ein Aufstieg aus 'niederen Bildungswegen' durch institutionelle Strukturen kaum möglich ist? Bei so einem selektiv strukturierten Bildungssystem kann von Bildungsgleichheit kaum die Rede sein, denn sozial benachteiligte Gruppen werden geradezu systematisch in bestimmte Rollen gesteckt. Gerade für 'Migrantenkinder' wird dieses Leistungsorientierte Bildungssys-tem zum Hürdenlauf: Ausreichende Kenntnisse über die Landessprache sei die Hauptkompetenz, die für eine effiziente Integration in die Berufs- und Lebenswelt des Einwanderungslan-des notwendig sei. Statt jedoch die Sprachausbildung für Migranten mithilfe von mutter-sprachlichem Unterricht zu verbessern, wird vielmehr gemäss den Sprachdefiziten die Leis-tungsfähigkeit der Kinder bewertet. Mithilfe der vorliegenden Arbeit werde ich versuchen zu klären, ob die fehlenden Sprach-kompetenzen der Schüler/innen bzw. der Kinder mit Migrationshintergrund tatsächlich die Ursache für eine fehlerhafte Integration in Deutschland sind.

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