Angebote zu "Ostdeutschland" (16 Treffer)

Kategorien

Shops

Chancen und Risiken der industriellen Restruktu...
54,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Erscheinungsdatum: 10.11.2012, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Chancen und Risiken der industriellen Restrukturierung in Ostdeutschland, Auflage: 1995, Autor: Lutz, Burkart // Schmidt, Rudi, Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften, Sprache: Deutsch, Rubrik: Geisteswissenschaften allgemein, Seiten: 408, Informationen: Paperback, Gewicht: 589 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
Stand: 23.11.2020
Zum Angebot
Gründe und Einflüsse auf die Binnenmigration in...
13,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Wissenschaftliche Studie aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Soziologie - Wohnen, Stadtsoziologie, Note: 1,3, Universität Hamburg (Soziologie), Veranstaltung: Mobilität und Migration, Sprache: Deutsch, Abstract: Binnenmigration innerhalb Deutschlands, das bedeutet die Abwanderung von einem Gebiet in ein anderes, ist ein aktuelles Thema und hat eine hohe politische Relevanz. Wer aus welchen Gründen umzieht und wohin ist deshalb wichtig zu erfahren, um einen Ausgleich schaffen zu können zwischen ungleichen Verhältnissen, die in unterschiedlichen Bundesländern und Regionen vorherrschen. Berthold und Müller (2010) fanden in einer Studie heraus, dass das Bruttoinlandprodukt im Jahr 2008 in Ostdeutschland bei knapp 70% des westdeutschen BIP pro Kopf lag (Berthold & Müller 2010: 593). Dies bedeutet, dass es auch Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung hohe Unterschiede in den Einkommensverteilungen zwischen Ostdeutschland und Westdeutschland gibt. Studien bestätigen, dass viele Wanderungen zwischen Ost- und Westdeutschland stattfinden (Flöthmann 2002: 1) und diese zum Teil auf die Arbeitsmigration zurückzuführen sind. Arbeits- und auch Bildungsmigration werden als große Einflüsse gesehen, um zu erklären, warum Menschen abwandern (Pekkala & Tervo 2002: 622, 628). Sie dienen als ein Ausgleichsmechanismus, als eine Anpassung an den Arbeitsmarkt: Wer in seinem Wohnort keine passende Arbeits- oder Ausbildungsstelle finden kann, sucht überregional und vergrößert seine Chancen, außerhalb etwas passendes zu finden (vgl. Kley 2010: 3, 5f., Kley 2013: 138). Erwerbstätige oder bildungsorientierte Personen ziehen aus diesem Grund eher aus Regionen mit niedrigem Lohnniveau und hoher Arbeitslosigkeit in Ortschaften, die ein hohes Lohnniveau und eine geringe Arbeitslosigkeit aufweisen (vgl. Kley 2013: 139, Schlömer & Bucher: 34, Berthold & Müller 2010: 591). Aus politischer Sicht ist es also wichtig, die Disparitäten auszugleichen und die Arbeitsnachfrage in deprivierten Regionen nachhaltig zu steigern und zu verbessern (vgl. Arntz 2011: 135f.).Die Mobilitätsbereitschaft erklärt sich jedoch nicht nur aus diesen zwei Faktoren. Flöthmann (2002) weist darauf hin, dass es sogenannte Lebenslaufphasen gibt, welche Wanderungsentscheidungen nachhaltig beeinflussen. So gibt es neben Bildungs- und Erwerbswanderungen auch Abwanderungen für die Familiengründung oder die Mobilität zu Beginn des Rentenalters für den Ruhestand (Flöthmann 2002: 14f., hierzu auch Fendel 2014: 2, 5).

Anbieter: Dodax
Stand: 23.11.2020
Zum Angebot
ArbeitskraftunternehmerInnen. Potential und Mög...
12,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 1,3, Technische Universität Berlin (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Arbeit und Organisation, Sprache: Deutsch, Abstract: In der ehemaligen DDR als selbsternannter "Arbeiter- und Bauernstaat" kommt dem Begriff der Arbeit eine Schlüsselrolle zu. Das politische Regime betrachtet in Bezug auf Karl Marx Arbeit als die ökonomische Basis, die das gesellschaftliche Sein bildet und das Bewusstsein bestimmt. (Marx 1984)Laut SED-Programm ist die Arbeit das "Herzstück der sozialistischen Lebensweise". So kann von einer ideologischen und kulturellen Aufwertung des Arbeitsbegriffes und von einer Gesellschaft, in der die Kultur und Lebensweise entscheidend durch die Arbeiter(-klasse) geprägt ist. (...)Arbeit und Organisation befinden sich in der "nachindustriellen Gesellschaft" Ostdeutschlands in einem schockhaften Strukturwandel. Neben der ökonomischen und politischen Transformation seit 1990 trat in Ostdeutschland der globale Wandel von einer fordistischen Industriegesellschaft zu einer postfordistischen Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft als ein Doppelter Umbruch mit fragmentierten Entwicklungen hervor. Neben wenigen ökonomische Erfolgen finden sich vielerorts abgekoppelte Regionen ohne Perspektive und Arbeit. Als Ausdruck einer postfordistischen Arbeitsweise stellen Pongratz/Voß den Arbeitskraftunternehmer vor.(...) Die Arbeitskraftunternehmerthese knüpft somit an den Diskurs zur Subjektivierung oder "Entgrenzung von Arbeit" sowie zum "Flexiblen Menschen" an.Diese Arbeit soll den Doppelten Umbruch in Ostdeutschland beleuchten und nachprüfen, welche Chance der Arbeitskraftunternehmer als Ausdruck der postfordistischen Arbeits- und Organisationsweise für abgekoppelte Regionen in Ostdeutschland hat. Inwieweit ist der Arbeitskraftunternehmer also ostdeutsch? Dazu möchte ich zu Beginn die Arbeitskraftunternehmerthese nach Pongratz/Voß im Rahmen aktuell theoretischer Ansätze vorstellen, bevor ich dann auf den Ostdeutschen Wandel der Arbeitsbeziehungen konkreter eingehen möchte. Dabei soll der Doppelten Umbruch in den Vordergrund rücken, zum einen der Institutionenumbau der Transformation nach westdeutschem Vorbild, zum anderen der postfordistische Wandel. Dies hilft uns zu erkennen, inwieweit der Arbeitskraftunternehmer in Ostdeutschland Wirklichkeit sein kann und welche Chancen sich daraus ergeben. Im Abschluss möchte ich dabei auf die Bedeutung der sozialen Teilhabe für die ostdeutsche Regionalentwicklung eingehen.

Anbieter: Dodax
Stand: 23.11.2020
Zum Angebot
Generation Nachhaltigkeit. Anforderungen junger...
39,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Masterarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Führung und Personal - Generation Y, Generation Z, Note: 1,8, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (Fakultät Wirtschaftswissenschaften), Veranstaltung: General Management Master, Sprache: Deutsch, Abstract: Schon während der industriellen Revolution und auch bereits zuvor wurden sich Horrorszenarien ausgemalt, wie die Welt in ferner Zukunft aussehen könnte, wenn die Bevölkerung so rasant wächst. Dass diese Überlegungen zwar immer noch aktuell sind, sich ihr Kern jedoch langsam in das völlige Gegenteil kehrt, ist fast Ironie des Schicksals. Denn der momentane demographische Wandel in Deutschland und vor allem in den neuen Bundesländern zeigt, dass die Bevölkerung nicht nur schrumpft, sondern auch stetig altert. Besonders prägnant zeigt sich diese Entwicklung bei den Personen im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 und 64 Jahren.Vor diesem Hintergrund drängen sich zunehmend grundlegende Fragen nach der Lösung ökonomischer, ökologischer, politischer und sozialer Problemstellungen in den Fokus des nachhaltigen Wirtschaftens. Vor allem der soziale Faktor ist hier von besonderer Bedeutung.Die Anzahl der älteren Beschäftigten in Unternehmen wird in den kommenden Jahren signifikant ansteigen, die Zahl der nachrückenden jungen Führungskräfte hingegen durch niedrige Geburtenraten weiter sinken. Prinzipiell notwendig wird ein Umdenken auf der Ebene der Unternehmensstruktur un d der Arbeitspolitik sein, um eine Basis zu schaffen, die bestehende Arbeitsplätze mit Nachfolgern absichern kann. [...]Zunächst soll ein Überblick zum demographischen Wandel im statistischen Rahmen gegeben werden. Ein Vergleich zwischen gesamtdeutschen Werten und denen der neuen Bundesländer wird die Signifikanz in Ostdeutschland verdeutlichen. [...]Um sich dem Erfolgsfaktor Mitarbeitermotivation zu nähern, wird ein Blick auf die Werte-Kultur in Unternehmen mit hoher Altersstruktur geworfen, mit denen sich ein Angestellter im besten Fall identifiziert und eben motiviert. Diesbezüglich wird es ebenso notwendig sein, verschiedene Stereotypen der jeweiligen Altersgruppen zu betrachten, die eine Zusammenarbeit zum Teil bedingen und auch Führungsstile prägen können.Die Chancen des demographischen Wandels zu nutzen, bedeutet, Vorteile in der Zusammenarbeit verschiedener Generationen heraus zu arbeiten und Nachteile zu minimieren oder zu eliminieren. Aufgrund dessen soll zum Abschluss mit Rückblick auf die Erkenntnisse der vorhergehenden Kapitel darauf eingegangen werden, in wie weit eine Selbstreflexion des Führungsstils hilfreich sein kann, ein altersgemischtes Team mit einem gemeinsamen Ziel zu führen und zu motivieren.

Anbieter: Dodax
Stand: 23.11.2020
Zum Angebot
Wendekinder. Wie sich das Leben der Kinder und ...
14,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Neuere Geschichte, Note: 1,3, , Sprache: Deutsch, Abstract: Als 1989 die Mauer zwischen Ost- und Westdeutschland fiel und 1990 schließlich die DDR durch die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten zur Bundesrepublik Deutschland komplett verschwand, veränderte sich für 2,4 Millionen Kinder und Jugendliche schlagartig ihr geordnetes und kontrolliertes, aber auch von vielen Pflichten und Verboten geprägtes Leben. Sie wurden aus ihrer spät-sozialistischen Kindheit herausgerissen, verloren gewohnte Vorbilder und Autoritäten und mussten in einem völlig neuen System ohne die Hilfe ihrer selbst ratlosen und verzweifelten Eltern, die ihr gewohntes Leben in der DDR aufgeben und sich ein neues Leben in einem völlig neuen Staat aufbauen mussten, Halt finden.Auf der einen Seite boten sich durch die Wiedervereinigung viele Freiheiten und Chancen für die Jugendlichen. Beispielsweise hatten sie nun die Möglichkeit zu reisen, wohin sie wollten, oder an anderen Orten zu studieren. Andererseits standen sie meist alleine und orientierungslos vor der Aufgabe, den neuen Alltag zu bewältigen und das neue System zu akzeptieren. Alle diese jungen Ostdeutschen, die zwischen 1975 und 1985 in der DDR geboren wurden und dort mit den sozialistischen, wirtschaftlichen und politischen Kennzeichen eines spät-totalitären Staats aufgewachsen sind, werden als "Wendekinder", aber auch als "Die verlorene Generation" oder "Dritte Generation Ostdeutschland" bezeichnet.

Anbieter: Dodax
Stand: 23.11.2020
Zum Angebot
Unternehmertum im Ostseeraum: Blickpunkt Meckle...
16,90 CHF *
zzgl. 3,50 CHF Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Sonstige Themen, Note: 2,0, Universität Rostock, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Knapp fünfzehn Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung, was auch fünfzehn Jahre marktwirtschaftlicher Wettbewerb bedeutet, bietet sich in Mecklenburg-Vorpommern ein Bild der Ernüchterung. Die versprochenen blühenden Landschaften sind wie in ganz Ostdeutschland auch in Mecklenburg-Vorpommern ausgeblieben, stattdessen beherrschen Massenarbeitslosigkeit und Abwanderung das Bild. Dem stehen kaum wirtschaftliche Erfolgsmeldungen gegenüber, mit Ausnahme vielleicht den Erfolgen der Tourismus- und der Schiffbaubranche. Wirtschaftliche Erfolg und internationale Wettbewerbsfähigkeit sind primär von unternehmerischer Initiative, von einer Unternehmenskultur und dem herrschenden Unternehmergeist abhängig, was auch Entrepreneurship, oder zu Deutsch Unternehmertum, genannt wird. Röpke versteht darunter auch, dass der schöpferische Geist Kapital, Arbeit und Rohstoffe mobilisiert und nicht umgekehrt. Aus diesem Grund wird das Unternehmertum im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen. Es wird ein Blick darauf geworfen werden, wie es in Mecklenburg-Vorpommern um das Unternehmertum heute steht und welche historischen Entwicklungen dazu geführt haben. Wo liegen die Chancen einer zukünftiger wirtschaftlichen Entwicklung im nord-östlichsten deutschen Bundesland? Um dieser Frage besser nachgehen zu können, wird ein kurzer Blick auf das Unternehmertum in Dänemark geworfen, ein ähnlich wie Mecklenburg-Vorpommern traditionelles Agrarland, das den Schritt zur Wissensgesellschaft vollzogen hat.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 23.11.2020
Zum Angebot
Unternehmertum im Ostseeraum: Blickpunkt Meckle...
5,40 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Sonstige Themen, Note: 2,0, Universität Rostock, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Knapp fünfzehn Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung, was auch fünfzehn Jahre marktwirtschaftlicher Wettbewerb bedeutet, bietet sich in Mecklenburg-Vorpommern ein Bild der Ernüchterung. Die versprochenen blühenden Landschaften sind wie in ganz Ostdeutschland auch in Mecklenburg-Vorpommern ausgeblieben, stattdessen beherrschen Massenarbeitslosigkeit und Abwanderung das Bild. Dem stehen kaum wirtschaftliche Erfolgsmeldungen gegenüber, mit Ausnahme vielleicht den Erfolgen der Tourismus- und der Schiffbaubranche. Wirtschaftliche Erfolg und internationale Wettbewerbsfähigkeit sind primär von unternehmerischer Initiative, von einer Unternehmenskultur und dem herrschenden Unternehmergeist abhängig, was auch Entrepreneurship, oder zu Deutsch Unternehmertum, genannt wird. Röpke versteht darunter auch, dass der schöpferische Geist Kapital, Arbeit und Rohstoffe mobilisiert und nicht umgekehrt. Aus diesem Grund wird das Unternehmertum im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen. Es wird ein Blick darauf geworfen werden, wie es in Mecklenburg-Vorpommern um das Unternehmertum heute steht und welche historischen Entwicklungen dazu geführt haben. Wo liegen die Chancen einer zukünftiger wirtschaftlichen Entwicklung im nord-östlichsten deutschen Bundesland? Um dieser Frage besser nachgehen zu können, wird ein kurzer Blick auf das Unternehmertum in Dänemark geworfen, ein ähnlich wie Mecklenburg-Vorpommern traditionelles Agrarland, das den Schritt zur Wissensgesellschaft vollzogen hat.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 23.11.2020
Zum Angebot
Politische Eliten
5,40 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,0, Universität Erfurt (Staatswissenschaftliche Fakultät), Veranstaltung: Eliten und / oder Demokratie, 31 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die folgende Arbeit wurde als Bestandteil eines Seminars mit dem Titel 'Eliten und / oder Demokratie' aus dem Bereich Politische Theorie geschrieben und soll sich allgemein mit dem Thema Eliten und mit dem konkreten Fall der Elitentransformation in Ostdeutschland sowie damit verbundenen aktuellen Bezügen beschäftigen. Zunächst werde ich einen Einblick in die Elitenforschung geben. Nach diesem Überblick werde ich mich den Themen Elitentransformation und Elitenkonsens widmen. Als Beispiel dient der politische Transformationsprozess in Ostdeutschland, wobei ich hierunter nicht nur den eigentlichen Austausch der Eliten zwischen 1989 und 1990 verstehe, sondern auch den politisch-kulturellen Integrationsprozess der Eliten (und Gesellschaften) in den darauf folgenden Jahren. Ich werde also weniger den Schwerpunkt auf die konkreten, historischen Transformationsvorgänge und -abläufe legen und stattdessen vielmehr auf die nach wie vor schwierige Lage der ostdeutschen Eliten und den gegenwärtigen Stand der Elitenintegration verweisen. Dabei meine ich mit Eliten die politische Elite, was sich in meiner Analyse nur auf die Bundesebene bezieht. Mit meinen 10 Thesen zur ostdeutschen Mentalität und politischen Kultur am Ende der Ausführungen bezwecke ich das Ziel der Provokation und Aufklärung des Lesers aus meiner subjektiven Sicht der Dinge. Sie stellen, wie alle sozialwissenschaftlichen Erkenntnisse, keine abschliessenden Wahrheiten dar, sondern sollen vielmehr zum selbst- und zukunftskritischen Nachdenken anregen. Zudem möchte ich an dieser Stelle auch die Verbindungen zwischen Bevölkerung und Elite deutlichen machen. Ein Hauptgrund für die Entstehung dieser Arbeit ist meine persönliche Besorgnis über die sich fundamentierenden Nachlässe zweier vergangener politischer Kulturen: den überholten politisch-kulturellen Paradigmen der Bonner Republik ebenso wie den überholten politisch-kulturellen Segmenten der DDR. Die Vision eines integrativen politischen Neuanfangs mit der Berliner Republik halte ich für illusorisch und gescheitert in dem Sinne, dass kein Mut zu strukturellen Veränderungen gefunden wurde und die Repräsentation ostdeutscher Anliegen auch heute noch zu schwach ausgeprägt ist. Mit dieser Arbeit möchte ich eine pessimistische Perspektive eröffnen, diese prüfen und durch aktuelle Zahlen hoffentlich widerlegen. Wie die meisten Menschen wünsche ich mir, dass aus der Vereinigung zweier politischer Kulturen ein stabiler Staat ebenso wie eine bereicherte Gesellschaft erwächst. Es sollen die Chancen zur Verbesserung gesehen und genutzt werden, auch für zukünftige Generationen. Inwieweit dies im Vereinigungsprozess der deutschen Eliten gelungen ist bzw. Aussichten hat sich in der Zukunft zu beweisen, möchte ich mit dieser Arbeit kritisch erkunden.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 23.11.2020
Zum Angebot
Gründe und Einflüsse auf die Binnenmigration in...
14,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Wissenschaftliche Studie aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Soziologie - Wohnen, Stadtsoziologie, Note: 1,3, Universität Hamburg (Soziologie), Veranstaltung: Mobilität und Migration, Sprache: Deutsch, Abstract: Binnenmigration innerhalb Deutschlands, das bedeutet die Abwanderung von einem Gebiet in ein anderes, ist ein aktuelles Thema und hat eine hohe politische Relevanz. Wer aus welchen Gründen umzieht und wohin ist deshalb wichtig zu erfahren, um einen Ausgleich schaffen zu können zwischen ungleichen Verhältnissen, die in unterschiedlichen Bundesländern und Regionen vorherrschen. Berthold und Müller (2010) fanden in einer Studie heraus, dass das Bruttoinlandprodukt im Jahr 2008 in Ostdeutschland bei knapp 70% des westdeutschen BIP pro Kopf lag (Berthold & Müller 2010: 593). Dies bedeutet, dass es auch Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung hohe Unterschiede in den Einkommensverteilungen zwischen Ostdeutschland und Westdeutschland gibt. Studien bestätigen, dass viele Wanderungen zwischen Ost- und Westdeutschland stattfinden (Flöthmann 2002: 1) und diese zum Teil auf die Arbeitsmigration zurückzuführen sind. Arbeits- und auch Bildungsmigration werden als grosse Einflüsse gesehen, um zu erklären, warum Menschen abwandern (Pekkala & Tervo 2002: 622, 628). Sie dienen als ein Ausgleichsmechanismus, als eine Anpassung an den Arbeitsmarkt: Wer in seinem Wohnort keine passende Arbeits- oder Ausbildungsstelle finden kann, sucht überregional und vergrössert seine Chancen, ausserhalb etwas passendes zu finden (vgl. Kley 2010: 3, 5f.; Kley 2013: 138). Erwerbstätige oder bildungsorientierte Personen ziehen aus diesem Grund eher aus Regionen mit niedrigem Lohnniveau und hoher Arbeitslosigkeit in Ortschaften, die ein hohes Lohnniveau und eine geringe Arbeitslosigkeit aufweisen (vgl. Kley 2013: 139; Schlömer & Bucher: 34; Berthold & Müller 2010: 591). Aus politischer Sicht ist es also wichtig, die Disparitäten auszugleichen und die Arbeitsnachfrage in deprivierten Regionen nachhaltig zu steigern und zu verbessern (vgl. Arntz 2011: 135f.). Die Mobilitätsbereitschaft erklärt sich jedoch nicht nur aus diesen zwei Faktoren. Flöthmann (2002) weist darauf hin, dass es sogenannte Lebenslaufphasen gibt, welche Wanderungsentscheidungen nachhaltig beeinflussen. So gibt es neben Bildungs- und Erwerbswanderungen auch Abwanderungen für die Familiengründung oder die Mobilität zu Beginn des Rentenalters für den Ruhestand (Flöthmann 2002: 14f.; hierzu auch Fendel 2014: 2, 5).

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 23.11.2020
Zum Angebot