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Vedder, O: Verpasste Chancen in der Pflege. Ein...
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Erscheinungsdatum: 16.04.2019, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Verpasste Chancen in der Pflege. Eine historisch-kritische Analyse von Reformbestrebungen, Autor: Vedder, Ortwin, Verlag: GRIN Verlag, Sprache: Deutsch, Rubrik: Sozialwissenschaften allgemein, Seiten: 56, Informationen: Paperback, Gewicht: 96 gr, Verkäufer: averdo

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Stand: 08.12.2019
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Adolf Schlatters Leben und Werk. Die Hermeneuti...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Theologie - Biblische Theologie, Note: 1,3, University of South Africa, Sprache: Deutsch, Abstract: Aufgabenstellung und Ziel der Arbeit ist es, das Grundgerüst von Adolf Schlatters Schriftauslegung, die 'das hermeneutische Gespräch der Gegenwart befruchten könnte' und 'eine unerhörte Reinigung der exegetischen Wissenschaften bedeuten [würde]' (vgl. Neuer 1987:170), weitestgehend aus seinen Werken nachzuzeichnen. Die vorgestellten Grundgedanken werde ich im abschliessenden Kapitel zu Chancen und Grenzen besprechen. Adolf Schlatter gehört zweifellos zu den »ganz grossen Bibeltheologen« (Neuer im Vorwort zu Schlatter 2002:7) des letzten Jahrhunderts. Im Jahre 1977, zu seinem 125. Geburtstag, kam es im deutschsprachigen Raum neben zahlreichen Aufsätzen und Monographien zu Leben und Werk des Bibeltheologen auch zu einer beachtlichen Zahl von Neueditionen seiner Veröffentlichungen. Es kann wohl als eine erfreuliche Entwicklung angesehen werden, dass sich neben der er-wähnten deutschen auch 'eine beachtliche amerikanische Schlatter-Forschung etabliert'. Diese Studien dürfen aber wiederum nicht den Blick dafür vernebeln, dass sie vor allem der historisch-biographischen und systematisch-theologischen Erhellung des Werkes Schlatters und 'nicht so sehr speziell dem Bibelausleger' gewidmet waren (:10). Denn eine Untersuchung der Hermeneutik Schlatters erweist auch noch 2003 - 65 Jahre nach seinem Tod - immer noch als ein schwerfälliges Unterfangen; dem deutschsprachigen Interessenten bietet sich dazu kaum nennenswerte Literatur. So fordert Werner Neuer, ausgewiesener Kenner der Werke Schlatters, in seiner jüngsten Publikationen von Schlatters »Aufsätze[n] zur biblischen Hermeneutik« auf: 'Es wird höchste Zeit, sich wieder mit Adolf Schlatter als Bibeltheologen zu befassen' (:8; Hervor-hebung von ihm). In Anlehnung an den anglikanischen Bischof Stephen Neill begründet er seine Forderung damit, 'dass Schlatter ... zu den bleibend bedeutsamen Schriftauslegern der Kirche gehört, die man nicht ohne Schaden ignorieren kann' (:9).

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Die Auswirkungen der aktuellen Zinslosigkeit
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich VWL - Finanzwissenschaft, Note: 1,0, Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern Fachbereich Finanzwesen, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit der Meldung der EZB über die Senkung des Hauptrefinanzierungssatzes am 10.09.2014 auf 0,05 Prozent gelangte die Eurozone dem Zustand der Zinslosigkeit gefährlich nahe. Diese Massnahme bringt sowohl Chancen, als auch Gefahren mit sich, welche zusammen mit einer möglichen Exit-Strategie im Rahmen dieser Arbeit betrachtet werden. Vorweg ist allerdings zu klären, worum es sich bei diesem Zinssatz handelt, und wie dieser historisch niedrige Rekordwert zustande kam.

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Projektunterricht als Teil des 'Offenen Lernens...
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Projektarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Pädagogik - Reformpädagogik, Note: Bestanden, Pädagogische Hochschule Oberösterreich (Institut APS für Fort-und Weiterbildung), Sprache: Deutsch, Abstract: Die deutsche Schulpädagogik besinnt sich seit den 80er Jahren verstärkt auf Konzepte der Reformpädagogik, unter dem Schlagwort 'Öffnung von Unterricht' wird nach Alternativen gesucht, Unterricht so zu gestalten, dass Schüler/innen entsprechend ihrer Interessen und Fähigkeiten den Lernprozess individuell und aktiv mitgestalten können. Diese Projektarbeit soll einen Teilbereich des Offenen Unterrichtes, nämlich den Projektunterricht genauer unter die Lupe nehmen. Der erste Teil meiner Arbeit wird sich vornehmlich den theoretischen Aspekten des Projektunterrichtes widmen, wie der komplexen Fragestellung der Begriffsdefinition, weiters wird auf die historisch-philosophische Entwicklung des Projektunterrichtes eingegangen und abschliessend möchte ich die Chancen und Risken, die diese Art des Unterrichtens mit sich bringt, genauer beleuchten. Im zweiten Teil dieser Arbeit berichte ich darüber, wie ich den theoretischen Input in meinen Unterricht einfliessen liess, in dem ich ein Projekt zum Thema 'Printmedien in Österreich' durchführte und selbiges mittels Umfrage unter den Schüler/innen einer kritischen Reflexion unterzog.

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Chancen und Risiken eines binären Geschlechters...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Pädagogik - Schulpädagogik, Note: 2,0, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Institut für Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Sozialisation und Geschlecht, Sprache: Deutsch, Abstract: In unserer Gesellschaft beherrscht ein binäres Geschlechtersystem unser Denken. Es besteht die Annahme, dass es zwischen Männern und Frauen grundlegende Unterschiede gibt. Diese Unterschiede herrschen sowohl im Verhalten und im Handeln sowie in den Fähigkeiten und Fertigkeiten. Jedes Individuum unserer Gesellschaft hat sich in dieses binäre Geschlechtersystem einzuordnen und sich seines Geschlechts entsprechend zu verhalten. Die Frage, die ich in dieser Hausarbeit beantworten möchte, ist, wie diese Unterschiede zwischen den Geschlechtern entstehen und welche Prozesse für die Entstehung von Geschlechtsidentitäten ausschlaggebend sind. Dabei erscheint nicht nur interessant, welche Prozesse entscheidend sind, sondern weshalb die Gesellschaft diese Prozesse entwickelt und welche Folgen, negativ wie positiv, eine Einordnung von Individuen in ein Geschlechtersystem birgt. Zunächst möchte ich die gängigsten Theorien zur Ausbildung eines binären Geschlechtersystems mit zwei polaren Geschlechtsidentitäten erläutern. Dabei werde ich historisch vorgehen und die traditionellste Theorie, den bis heute etablierten Biologismus erläutern. Das soziologische sex-gender-Konzept, das versucht die biologistischen Theorien in ihren Grundannahmen zu überwinden stellt das zweite behandelte Theorem dar. Zuletzt werde ich auf die neuste gängige Theorie, der konstruktivistischen Theorie, zur Herausbildung von verschiedenen Geschlechtsidentitäten in unserer Gesellschaft eingehen. Jeweils zum Ende der Darstellung einer Theorie werde ich die bedeutendsten Gegenargumente und Widersprüche zusammenfassend erörtern. Zum Abschluss werde ich auf die bedeutsamsten Chancen und Risiken der Bildung eines binären

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Aspekte von Kommerzialisierung und Vermarktung ...
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Sport - Sportökonomie, Sportmanagement, Note: Gut, Universität Wien (Institut für Sportwissenschaft), 91 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Vergabe der Olympischen Spiele 1996 an Atlanta hat viele Diskussionen zum Thema Kommerzialisierung im Sport und insbesondere bei Olympischen Spielen ausgelöst. Der sentimentale Favorit Athen konnte sich in der Bewerbung als Austragungsort der Jahrhundertspiele gegen die 'Coca-Cola-Stadt' im Süd-Osten der USA nicht durchsetzen. Athen galt deshalb als die Bewerberstadt mit den grössten Chancen, da die griechische Hauptstadt genau Hundert Jahre zuvor (1896) die ersten Spiele der Neuzeit ausgerichtet hat. Es wäre also ein rundes Jubiläum gewesen. Tatsache ist aber, dass Atlanta mit der Veranstaltung der 23. Olympischen Spiele beauftragt wurde. Es wird gemutmasst, dass wirtschaftliche Überlegungen der Hauptgrund für diese unpopuläre Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) waren. Der Begriff Kommerzialisierung ist hier sicherlich angebracht. Der Verlag F.A. Brockhaus (2003) definiert in seinem Wörterbuch Der Grosse Brockhaus dieses Wort folgendermassen: 'Unterordnung von kulturellen Werten unter wirtschaftliche Interessen.' (S.562). Eine Aufgabe dieser Arbeit ist es, die Verflechtung zwischen Wirtschaft und Sport unter Berücksichtigung der Olympischen Spiele näher zu beleuchten. Die wichtigste Fragestellung bezieht sich dabei auf den Zeitpunkt (Zeitraum), mit dem die Kommerzialisierung der olympischen Bewegung begonnen hat. Ab wann kann man von der Kommerzialisierung der Olympischen Spiele sprechen? Ein zweiter Aspekt dieser Arbeit beschäftigt sich mit Schlüsselpersonen und Schlüsselereignissen des Phänomens der Vermarktung der Olympischen Spiele. Ziel ist es, heraus zu arbeiten, in welchem Ausmass Personen wie Horst Dassler, Karl Schranz oder Juan Antonio Samaranch zur Entwicklung der Kommerzialisierung beigetragen haben. Auch wichtige Ereignisse in der olympischen Geschichte (z.B.: Hohe Verschuldung der Olympiastadt Montreal oder der IOC-Kongress 1981 in Baden-Baden) können dabei helfen, den Zeitraum um den Beginn der Wirtschaftlichkeit der olympischen Bewegung einzugrenzen. Anhand der historisch-hermeneutischen Forschungsmethode werde ich in dieser Arbeit versuchen, Antworten auf gestellte Fragen zu finden und meine Hypothesen zu verifizieren oder zu falsifizieren. [...]

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Die Feminisierung des Lehrberufs - Praxeologisc...
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Examensarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Pädagogik - Der Lehrer / Pädagoge, Note: 1,5, Universität Leipzig (Erziehungswissenschaftliche Fakultät), Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn das Augenmerk auf Frauen im Lehrberuf gelegt wird, bedeutet das, dass die Kategorie Geschlecht in Erörterungen Einzug gehalten hat, die ausserhalb des eigentlich biologisch-wissenschaftlichen Rahmens stattfinden, weil sie gesellschaftliche Topoi diskutieren. Geschlecht als solches gestaltet sich recht facettenreich je nach Diskussionsrichtung. Im Zusammenhang mit dem Lehrberuf geschieht aber auch immer eine - bewusste oder unbewusste - Wertung, welche weder positiv für die Frauen noch für deren Arbeit ausfällt. Nahezu überall in Politik und Medien kursieren Fragen, die unter dem Deckmantel der Fachkundigkeit problematisieren, ob Erziehung 'Weibersache' wird oder gar schon ist, und so die Arbeit von Frauen degradieren.Was verbindet man mit Feminisierung des Lehrberufs also? Warum ist das Hervorheben des Geschlechts für einen Beruf und im Alltag scheinbar relevant? Teil I dieser Arbeit wird allgemeine Arbeitsdefinitionen für die 'Feminisierung' sowie 'Geschlecht' formulieren. Um diese Elemente und die folgende Diskussion des Leitthemas fundieren zu können, schliesst sich ausserdem eine Einordnung der Sozialisationsbegrifflichkeit an, die für die Instanz der Schule und geschlechtliche Ausprägung präzisiert werden soll.Was genau bedeuten jedoch Forderungen nach mehr Männern im Schulsystem und warum wird die so genannte Feminisierung angeklagt, verurteilt und hinzurichten versucht? Der Beantwortung dieser Fragen und vieler, die sich innerhalb meiner Darlegung ergeben werden, soll sich die vorliegende Arbeit annehmen. Dabei wird zum einen eruiert, inwiefern und ob tatsächlich ein Zuviel an Lehrerinnen existiert. Hierfür wird ein sozialgeschichtlicher Abriss über Frauen im Lehrberuf Grundlage des Teils II sein, der der unterstellten Übernahme des Berufsfeldes durch Frauen historisch begegnet und die Feminisierung so auch aktuell zu verorten weiss. Auf dieser Basis gestaltet sich die anschliessende konkrete Erörterung der ,Verweiblichung' der Schule. Dazu werden Datensätze aus Sachsen zur Illustration verwendet sowie in Beziehung zu deutschlandweiten gesetzt. Den anderen thematische Schwerpunkt bildet der Umgang mit Geschlecht in der pädagogischen Praxis, der im Teil III aufbereitet wird: Bildung ist nur dann wirklich eine erfolgreiche, wenn sie nicht einengt und für niemanden Chancen verbaut oder Möglichkeiten offen lässt. Deswegen soll am Ende der Ausarbeitung ein Konzept für den Umgang mit Geschlecht in pädagogischer Praxis beschrieben werden.

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Das Besitzbürgertum des 'langen 19. Jahrhundert...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 1,3, FernUniversität Hagen, 67 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem deutschen Bürgertum des 19. Jahrhunderts und den spezifisch bürgerlichen Lebensweisen, die sich im Zuge der politischen und ökonomischen Veränderungen in der Öffentlichkeit und neuen Privatsphäre entwickelten. Diese Fragestellung soll am Beispiel der Unternehmerfamilie Zenetti im Lauinger Zweig veranschaulicht werden. Aus der sozialen Gruppe jenes neuen Bürgertums wählte ich das Beispiel der Familie Zenetti, weil deren Aufstieg sich in der eigentlichen Formationsphase des Bürgertums, dem endenden 18. und dem beginnenden 19. Jahrhundert vollzog. Auch lag die Wahl dieser Familie nahe, da es sich bei dieser um wirkliche ,Newcomer' handelte, ohne breitere Basis im alten, gar patrizischen Stadtbürgertum. Gerade dies charakterisierte auch die Mehrzahl der dann führenden Vertreter und Familien des neuen Bürgertums. Der Blick richtet sich auf eine Familie, deren Aufstieg sich zunächst auf den wirtschaftlichen Erfolg, auf die schöpferische Ausnützung neuer Möglichkeiten und Chancen gründete. Auf das Wirken aller einzelnen Mitglieder der Familie Zenetti kann hier natürlich nicht eingegangen werden, jedoch beschäftigt sich diese Arbeit mit einigen typischen Vertretern des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens dieser Zeit. Diese repräsentative und doch unverwechselbare Familie erschien mir auch deswegen besonders geeignet, weil in den von mir historisch betrachteten acht Generationen auch ihre herausragenden Mitglieder, bei aller ausgeprägter Individualität und persönlichen Lebensleistung, vor allem in ihren typisch bürgerlichen Verhaltensweisen und Auffassungen bemerkenswert sind. Auch wenn die ideale Gesellschaft des Bürgertums ständeübergreifend und individualistisch sein sollte, ganz auf die individuelle Fähigkeit und Leistung gegründet, kann das Bürgertum nicht als Einheit gesehen werden. Das gesellschaftliche Gefüge der Zeit veränderte sich entscheidend, auch wenn die einzelnen Chancen aufgrund unterschiedlicher Herkunft und Ausbildung unverändert verschieden waren. Auch wenn familiäre Abstammung und soziale Bindungen zu keinem Zeitpunkt an Bedeutung verloren, gab es doch eine aussergewöhnlich grosse Zahl an Newcomern. Das lange 19. Jahrhundert war gekennzeichnet als eine Epoche der sozialen Mobilität. Gerade hierfür ist die Familie Zenetti ein gutes Beispiel. Sie stehen als Exempel für eine Kaufmannsfamilie, die sich mit dem Ziel des ökonomischen und sozialen Aufstiegs in Bayerisch-Schwaben niederliessen.

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Aspekte von Kommerzialisierung und Vermarktung ...
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Sport - Sportökonomie, Sportmanagement, Note: Gut, Universität Wien (Institut für Sportwissenschaft), 91 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Vergabe der Olympischen Spiele 1996 an Atlanta hat viele Diskussionen zum Thema Kommerzialisierung im Sport und insbesondere bei Olympischen Spielen ausgelöst. Der sentimentale Favorit Athen konnte sich in der Bewerbung als Austragungsort der Jahrhundertspiele gegen die 'Coca-Cola-Stadt' im Süd-Osten der USA nicht durchsetzen. Athen galt deshalb als die Bewerberstadt mit den größten Chancen, da die griechische Hauptstadt genau Hundert Jahre zuvor (1896) die ersten Spiele der Neuzeit ausgerichtet hat. Es wäre also ein rundes Jubiläum gewesen. Tatsache ist aber, dass Atlanta mit der Veranstaltung der 23. Olympischen Spiele beauftragt wurde. Es wird gemutmaßt, dass wirtschaftliche Überlegungen der Hauptgrund für diese unpopuläre Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) waren. Der Begriff Kommerzialisierung ist hier sicherlich angebracht. Der Verlag F.A. Brockhaus (2003) definiert in seinem Wörterbuch Der Grosse Brockhaus dieses Wort folgendermaßen: 'Unterordnung von kulturellen Werten unter wirtschaftliche Interessen.' (S.562). Eine Aufgabe dieser Arbeit ist es, die Verflechtung zwischen Wirtschaft und Sport unter Berücksichtigung der Olympischen Spiele näher zu beleuchten. Die wichtigste Fragestellung bezieht sich dabei auf den Zeitpunkt (Zeitraum), mit dem die Kommerzialisierung der olympischen Bewegung begonnen hat. Ab wann kann man von der Kommerzialisierung der Olympischen Spiele sprechen? Ein zweiter Aspekt dieser Arbeit beschäftigt sich mit Schlüsselpersonen und Schlüsselereignissen des Phänomens der Vermarktung der Olympischen Spiele. Ziel ist es, heraus zu arbeiten, in welchem Ausmaß Personen wie Horst Dassler, Karl Schranz oder Juan Antonio Samaranch zur Entwicklung der Kommerzialisierung beigetragen haben. Auch wichtige Ereignisse in der olympischen Geschichte (z.B.: Hohe Verschuldung der Olympiastadt Montreal oder der IOC-Kongress 1981 in Baden-Baden) können dabei helfen, den Zeitraum um den Beginn der Wirtschaftlichkeit der olympischen Bewegung einzugrenzen. Anhand der historisch-hermeneutischen Forschungsmethode werde ich in dieser Arbeit versuchen, Antworten auf gestellte Fragen zu finden und meine Hypothesen zu verifizieren oder zu falsifizieren. [...]

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